Klavierbau

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Inh. Christine Rohde

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Klavierstimmen

Für den angenehmen und schönen Klang eines Instrumentes ist unter anderem (z.B. der Bauart und der Intonation) eine gute Stimmung verantwortlich. Eine gute Stimmung, ein guter Klang, erzeugt beim Musizierenden und beim Zuhörer ein einzigartiges Wohlgefühl und Genuss beim Hören der Musik.

Eine übliche Stimmung an einem regelmäßig gepflegten Instrument dauert in etwa 1,5 – 2 Stunden.

Hier finden Sie aktuellen Empfehlungen des Bund deutscher Klavierbauer e.V. (PDF) für regelmäßiges Stimmen.

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Vorbereitung zum Klavierstimmen

Warum verstimmt sich das Instrument?

Aufgrund des Witterungswechsels – Temperatur und Luftfeuchtigkeit – durch die Jahreszeiten hindurch, arbeitet das Holz in einem Klavier und Flügel. In der feuchten Jahreszeit, quillt der Resonanzboden, und die Saitenspannung nimmt zu. Während der Heizperiode schwindet der Resonanzboden, so dass die Saitenspannung wieder nachlässt.

Natürlich wird auch durch das Spielen die Spannung der Saiten beeinflusst.

Des weitern können auch Schäden am Stimmstock, Resonanzboden, Steg oder des Rahmens u.a. mit verantwortlich sein für eine Verstimmung des Instrumentes. In diesem Fall sollte eine Reparatur in Betracht gezogen werden.

Ein so wertvolles Instrument wie ein Klavier oder Flügel sollte mindestens einmal im Jahr, je nach Stimmhaltung und Ansprüchen des Musikers auch zwei mal im Jahr kontrolliert und gestimmt werden.

Ist ein Instrument einige Jahre nicht gestimmt worden, und ist in der Tonhöhe bedeutend abgesunken, benötigt es meistens mehr Zeit, bzw. mehrere Stimmungen, um es wieder auf den Kammerton (a1 = 440 Hertz) zu stimmen.

Genaueres ist jedoch am Besten vor Ort am Instrument selbst zu beurteilen. Ich berate Sie gerne.

Wissenswertes zum Thema Stimmen

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Christine Rohde beim Stimmen - Foto: Detlef Hackert

Ein Klavier oder Flügel hat in der Regel 85 – 88 Tasten / Töne.

Die Töne im Bass bestehen aus kupferumwickelten Stahlsaiten, und haben pro Ton 1 bzw. 2 Saiten.

In der Mittellage und im Diskant – den höheren Oktaven – besteht jeder Ton aus 3 Stahlsaiten, die nun möglichst haargenau die selbe Schwingung haben müssen, damit keine Schwebungen zu hören sind, d.h. dass es nicht „eiert“.

Die Saiten sind oben auf Wirbel, die im Stimmstock stecken, aufgewickelt, – sie verlaufen über den Resonanzboden, werden auf einem Steg, der auf dem Resonanzboden befestigt ist und die Schwingung auf diesen überträgt, abgeteilt, und sind unten auf Plattenstiften aufgehängt.

Stimmen bedeutet nun, jede der ca. bis zu 230 Saiten zueinander harmonisch und „stimmig“ einzustellen. Erst wird in der Mittellage die Temperatur in einer Oktave a – a1 gelegt, d.h. die Quinten und Quarten und Terzen werden aufgeteilt in einer „gleichschwebend temperierten Stimmung“, sodass alle Tonarten gespielt werden können. Danach werden alle Oktaven in den Bass und in den Diskant hinein passend zu der mittleren Oktave gestimmt.

Dies wird an den Wirbeln, mittels kleiner, feiner Drehungen mit einem Spezialwerkzeug, einem Stimmhammer, vollzogen.

Diese Arbeit erfordert ein hohes Maß an Geduld, Erfahrung und Konzentration und sollte nur von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.

 
 
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